CDU setzt sich im Rat beim Zentrenkonzept durch Frischemarkt nimmt erste politische Hürde
Die Diskussion war hitzig und mit emotionalen Giftpfeilen gegen die CDU-Ratsleute gespickt. Werner Damblon, Fraktionsvorsitzender der CDU, erläuterte dabei noch einmal ganz deutlich, dass ein Zentrenkonzept in Osterath, mit dem die Grundlage für die Ansiedlung eines Frischemarktes gegeben wäre, dafür Sorge tragen soll, dass die hohe Anzahl an Kaufkraft-Verlust eingedämmt wird.
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| Leo Jürgens (l.) bei der Ratssitzung - Er ist der Sprecher der CDU für den Planungsausschuss |
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Meerbusch, Strümp - „Wenn wir attraktive Lebensmittel-Einkaufs-Zentren in Meerbusch haben, wird es unattraktiver, das Geld in die anderen Städte zu tragen“, bekräftigte Gabi Pricken. Dadurch fließe am Ende Gewerbesteuer in die Stadt, was beispielsweise auch für soziale Projekte eingesetzt werden könne.
Zusätzlich betonte Damblon, wie beispielhaft ein solches Musterprojekt sei. Schließlich würde sich der neue Frischemarkt komplett eigenständig aus regenerativer Energie versorgen können. „Das ist bislang einmalig und ein Aushängeschild für die Stadt“, so der Fraktionsvorsitzende.
Das Zentrenkonzept für Osterath sieht nun ein großes Gebiet vor, in dem auch das Ostara-Gelände ergänzend zum Gutachter eingestellt wurde. Der Rat hatte dem Gutachter zugestimmt, dass es in Meerbusch nicht ein einziges Zentrum gäbe, sondern in den Ortsteilen entsprechende Nahversorgungs-Gebiete. In diesen Gebieten, die von der Lokal-Politik entschieden werden, darf großflächiger Einzelhandel mit über 800 Quadratmeter Ladenfläche betrieben werden.
Gemeinsam mit dem Kooperationspartner Bündnis90/Die Grünen wurden in einer namentlichen Abstimmung die Weichen für die weitere Bau-Planung der aktuellen Brachfläche in Osterath gestellt. |