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  19:11 Uhr | 30.07.2010
   




Neuigkeiten
12.02.2010, 08:45 Uhr | Daniel Meffert Übersicht | Drucken
MIT fordert zeitnahe Umsetzung des Carat-Projektes
Planungssicherheit für Ostara


Der Vorsitzende der Mittelstandsvereinigung der CDU, Carsten Herlitz, hat dazu aufgerufen, die Planungen für das ehemalige Ostara Gelände zeitnah abzuschließen und mit der Realisierung zu beginnen. 

Osterath - „ Die Planungen zur Sanierung der alten Industriebrache dauern nunmehr 10 Jahre und haben den Investor mehrere Millionen Euro gekostet. Alle Beteiligten brauchen endlich Licht am Ende des Tunnels und Entscheidungen. Nur so kann der Wirtschaftsstandort Meerbusch gestärkt werden“, so Herlitz. Man sei dankbar, dass es Investoren gebe, die hier rund 80 Millionen Euro investieren wollen. 

 

Nach Ansicht der Mittelstandsvereinigung werden durch die Planungen und dem damit verbundenen Frischemarkt Arbeitsplätze geschaffen, Kaufkraft und die Attraktivität von Meerbusch gesteigert. „Wir müssen endlich wieder die Chancen sehen“. Wenn gleichzeitig eine Bebauung nach ökologischen Grundsätzen erfolgt, wäre der Knoten endgültig durchgeschlagen.“  

 

Die Mittelstandsvereinigung forderte insbesondere die FDP auf, Ihre Blockade zu beenden und sich konstruktiv an dem Vorhaben zu beteiligen.  Es sei schon merkwürdig, dass die örtliche FDP in ihrem tatsächlichen Handeln vor Ort die wirtschaftspolitischen Grundsätze ihrer Bundes- und Landespartei außer Acht lässt. „ Investoren brauchen planerische und wirtschaftliche Sicherheit. Ein Projekt wird aber niemals gelingen, wenn dem Investor sämtliche Gestaltungsspielräume genommen werden. Nicht jedes Detail muss von der Politik vorgegeben werden, sondern Rahmenbedingungen. Diese müssen in Gemeinschaft mit dem Investor erarbeiten werden“, so Herlitz.       

 

„Für uns ist die Sanierung des Ostara-Geländes eine Herzensangelegenheit. Wir hoffen, dass wir dieses Projekt gemeinsam mit den Grünen umsetzen können“, bekräftigte der Stadtteilbeauftrage der CDU, Thomas Jung. „ Nicht nur Meerbusch, sondern auch der  Stadtteil Osterath wird durch den Frischemarkt profitieren und an Attraktivität gewinnen. Auch unabhängig vom Frischemarkt: Wir brauchen Ideen zur Steigerung der Attraktivität des hier vorhandenen Einzelhandels und einen Masterplan für Osterath.“ Diese Problematik müsse nun gemeinsam mit dem Einzelhandel in Osterath angegangen werden, bekräftige Jung abschließend.


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